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Ein Museum - drei Häuser 

Ferdinandeum, Zeughaus, Feldstraße

Museumstr. 15 / Zeughausgasse 1 / Feldstraße 2 // 6020 Innsbruck 

 

 ferdinandeum_restaurierte_sphinx  zeughaus  feldstrasse

 

Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum umfasst drei Häuser, in denen sieben große Sammlungsbereiche aufbewahrt und ausgestellt werden.

 

Das „Ferdinandeum“ beherbergt die Kunstgeschichtlichen, Graphischen, Vor- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Sammlungen sowie die Musiksammlungen und die Bibliothek. Im „Zeughaus“ befinden sich die Historischen Sammlungen. In der „Feldstraße“ sind die Naturwissenschaftlichen Sammlungen untergebracht.

 

Das „Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum“ wurde 1823 als ein universell auf die Kulturgeschichte des Landes ausgerichtetes Museum mit dem Ausblick auf eine europäische Orientierung gegründet. Neben der Dokumentation und Sammlung ist das Museum eine wissenschaftliche Einrichtung mit internationaler Vernetzung.

 

Der Name Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum lässt sich von Erzherzog Ferdinand ableiten. Jedoch bereits Erzherzog Johann hatte die Idee zur Errichtung eines Museums in Tirol, somit geht die Geschichte des Tiroler Landesmuseums auf das Jahr 1800 zurück.

 

Karl Graf Chotek, Gouverneur von Tirol, nahm sich ab 1821 der Museumsplanung an.

 

Die „provisorische konstituierende Generalversammlung“ fand am 13. Mai 1823 statt. Thronfolger Ferdinand übernahm am 16. Juli 1823 das Protektorat und stimmte der Namensgebung „Ferdinandeum“ zu.

 

Die ersten angemieteten Präsentationsräume des Museums befanden sich im k. k. Lyzealgebäude in der Universitätsstraße (heute Theologische Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck). Zu einem Neubau, dem heutigen Ferdinandeum in der Museumstrasse, kam es 1845.

 

Aufgrund der umfassenden Sammlung wurde es immer notwendiger weitere Räumlichkeiten zu finden. Für die Historischen Sammlungen kam das  Zeughaus 1973 hinzu. Die Naturwissenschaftlichen Sammlungen sind seit 1994 in der Feldstraße untergebracht.