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Ein Museum - drei Häuser 

Ferdinandeum, Zeughaus, Sammlungs- und Forschungszentrum

Museumstraße 15 / Zeughausgasse 1 // 6020 Innsbruck

Krajncstraße 1 // 6060 Hall i. T.

 

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Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum umfasst drei Häuser, in denen sieben große Sammlungsbereiche aufbewahrt und ausgestellt werden.

Mit mehreren Millionen Objekten aus Kunst, Kultur sowie Naturwissenschaften besitzen der Verein (ca. 70%) gemeinsam mit dem Land Tirol (30%) eine der größten regionalen Sammlungsbestände in ganz Österreich. Seit der erfolgreichen Übersiedlung ins Sammlungs- und Forschungszentrum (SFZ) in Hall im Jahre 2017 beherbergt das Ferdinandeum die Notenbestände der Musiksammlung, das Volksliedarchiv und die Bibliothek. Im Zeughaus befinden sich die Historischen Sammlungen. Das am 08. September 2017 eröffnete SFZ bietet Räumlichkeiten und Depots für die Vor- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen, die Naturwissenschaftlichen, die Kunstgeschichtlichen und Graphischen Sammlungen sowie für Büros, Arbeitsstätten, Restaurierungen, Labors und die Werkstätten.

 

Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum wurde 1823 als ein universell auf die Kulturgeschichte des Landes ausgerichtetes Museum mit dem Ausblick auf eine europäische Orientierung gegründet. Neben der Dokumentation und Sammlung ist das Museum eine wissenschaftliche Einrichtung mit internationaler Vernetzung.

Der Name Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum lässt sich von Erzherzog Ferdinand ableiten. Jedoch bereits Erzherzog Johann hatte die Idee zur Errichtung eines Museums in Tirol, somit geht die Geschichte des Tiroler Landesmuseums auf das Jahr 1800 zurück. Karl Graf Chotek, Gouverneur von Tirol, nahm sich ab 1821 der Museumsplanung an. Die „provisorische konstituierende Generalversammlung“ fand am 13. Mai 1823 statt. Thronfolger Ferdinand übernahm am 16. Juli 1823 das Protektorat und stimmte der Namensgebung „Ferdinandeum“ zu.

Die ersten angemieteten Präsentationsräume des Museums befanden sich im k. k. Lyzealgebäude in der Universitätsstraße (heute Theologische Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck). Zu einem Neubau, dem heutigen Ferdinandeum in der Museumstrasse, kam es 1845. Aufgrund der umfassenden Sammlung wurde es immer notwendiger weitere Räumlichkeiten zu finden. Für die Historischen Sammlungen kam das  Zeughaus 1973 hinzu. Die Naturwissenschaftlichen Sammlungen, seit 1994 in der Feldstraße untergebracht, wurden 2017 ins Sammlungs- und Forschungszentrum übersiedelt.