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Ferdinandeum 

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

 

 

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Das Gebäude in der Museumstrasse wurde 1845 erbaut, im Laufe der Zeit mehrmals erweitert und 2003 zum 180. Geburtstag des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum den modernen Standards angepasst und neu aufgestellt. Das Haus beinhaltet vor allem die Schauräume der Kunsthistorischen und Archäologischen Sammlungen sowie die Bibliothek. Über mehrere Stockwerke stehen Räumlichkeiten für Sonderausstellungen zur Verfügung.

 

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Ansicht des ersten eigenen, zwischen 1842 und 1845 nach Plänen Anton Mutschlechners errichteten Museumsbaus; kolorierte Lithographie von C. A. Czichna, erschienen bei F. Unterberger in Innsbruck, um 1845. Privatbesitz Dr. Meinrad Pizzinini, Völs

 

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Die Generalversammlung des „Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum“ beschloss im Jahr 1842 einen Museumsneubau in der Museumsstraße zu errichten. Den Plan erstellte Arch. Anton Mutschlechner. Am 2. Oktober desselben Jahres wurde der Grundstein durch Erzherzog Johann gelegt, welcher auch am 15. Mai 1845 die Eröffnung des neuen Museums vornahm. Die Architektur entspricht ganz der Auffassung des Historismus, wobei der florentinische Renaissancestil zum Vorbild genommen wurde.

 

Zu einer Erweiterung des Hauses kam es 1882, nach Plänen von Ing. Natale Tommasi aus dem Trentino. Die Einweihung folgte zwei Jahre später. 1886/87 wurde die Vorhalle hinzugefügt und 1889 die Giebelfigurengruppe der Tyrolia von Josef von Gasser sowie 1903 die Sphingen von Franz Baumgartner aufgestellt. 1909/10 erfolgte der Bau des Ostflügels (Plan Oberbaurat Eduard Klingler) und 1927 der des Westflügels (Plan Fa. Huter). 

 

Nach Bombenschaden wurde das Museum 1946/49 wieder instand gesetzt. 1956/57 erfolgte die Verlängerung des Westflügels (Plan Arch. Karl Watschinger). Durch einen hofseitigen Erweiterungsbau, der 1982/84 nach Plänen von Arch. Baurat Otto Mayr durchgeführt wurde, konnte die Ausstellungsfläche vergrößert werden.

 

Zu weiteren, größeren Baumaßnahmen kam es in den 1990er Jahren. Zunächst wurde am 23. März 1998 der Spatenstich zu den neuen Tiefspeichern (Plan Arch. Richard Gratl) vorgenommen. Nach einem Architektenwettbewerb, den das Architekturbüro Adamer und Ramsauer gewann,  wurde die Erweiterung und Sanierung des Museums am 21. Juli 1998 beschlossen. Der Abschluss des Bauvorhabens erfolgte 2003 und das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum konnte zu seinem 180. Geburtstag neu eröffnet werden.

 
Die Sammlungen zeigen sich nun in einer lockeren Hängung und Aufstellung.  Hierbei werden Funde aus der Vor- und Frühgeschichte, Beispiele von der  Jungsteinzeit bis zum frühen Mittelalter sowie vor allem ausgewählte Werke, welche die Entwicklung der Kunst in Tirol von der Romanik bis zur Gegenwart veranschaulichen über drei Stockwerke präsentiert. Innerhalb der Bereiche werden auch immer wieder Bezüge zur internationalen Kunst durch hochkarätige Sammlungs- und Ausstellungsobjekte hergestellt.


Mit dem Umbau wurde auch die Präsentationsfläche für Sonderausstellungen, deren mehrer jährlich stattfinden, vergrößert.

 

In der Museumsstraße befinden sich neben den Schauräumen und der Bibliothek auch Depots, Werkstätten und Büros.

 

Kontakt Verein

Assistenz des Vorstandes und Projektmanagement

Mag.a Renate Telser

Tel.: +43.512.59489-105

Fax: +43.512.59489-109

 

 

Kontakt Betriebsges.m.b.H.

Direktionsassistentin

Silvia Eller

Tel.: +43.512.59489-102

Fax: +43.512.59489-109