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Protokoll der Mitgliederversammlung

08. November 2018

Protokoll

Mitgliedsmarke 2018 gilt bis 31.01.2019

Zu Jahresbeginn kann es beim Versand der Marken 2019 zu Verzögerungen kommen. Wir bitten vielmals um Verständnis

Mitgliedsbeiträge von ordentlichen Mitgliedern sind nicht absetzbar.

Jänner 2019

Programm

Kunst und Nationalsozialismus in Tirol - Sonderausstellung

bis 07. April 2019

Mit der Etablierung des Ständestaates und den immer gewalttätiger auftretenden Nationalsozialisten wird auch in Tirol die politische und wirtschaftliche Situation für KünstlerInnen zunehmend schwieriger. Zwar sind einige bereits früh und aus Überzeugung der NSDAP beigetreten, andere KünstlerInnen wiederum, wie Johannes Troyer, sind emigriert oder haben sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Die Mehrheit jedoch hat sich den neuen Dogmen der Kunst angepasst. Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Zugängen zu Kunst und Politik zu jener Zeit bietet einen Einblick in das Kunstschaffen dieser von Krieg und Ideologie geprägten Jahre.

Ein Teil der Ausstellung ist der Präsentation jener Zeichnungen und Skizzen gewidmet, die der Kufsteiner Künstler Harald Pickert während seiner Internierung über Leid und Grauen in Konzentrationslagern angefertigt hat. Darüber hinaus werden Werke von Martin Gostner, Tatiana Lecomte, Marcel Odenbach und Johanna Tinzl als zeitgenössische (Kunst-)Kommentare in die Ausstellung einbezogen.

TLM/Wolfgang Lackner

Schätze der älteren Kunst neu entdeckt - Dauerausstellung

Nachdem seit 2005 einige große Räume im Ferdinandeum als Notdepot umfunktioniert werden mussten, können sie nach der abgeschlossenen Übersiedlung aller Kunstwerke ins Sammlungs- und Forschungszentrum in Hall nun wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Viele vertraute Werke kehren nun endlich zurück, aber auch eine ganze Reihe von seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gezeigten Schätzen kann neu entdeckt werden. Erstmals überhaupt seit 100 Jahren ist wieder ein ganzer Raum der italienischen Kunst gewidmet. Eine Auswahl an phantastischen Gemälden, Kleinplastiken und kunstgewerblichen Objekten des 16. und 17. Jahrhunderts veranschaulicht diesen bedeutenden Sammlungsbereich des Ferdinandeum.

TLM/Wolfgang Lackner

Tiroler Moderne? Tiroler Kunst 1900 bis 1960 - Dauerausstellung

Die Moderne als Epoche in den geisteswissenschaftlichen Kanon festgeschrieben und nach dem Stilpluralismus der Postmoderne als abgeschlossen angesehen wird spätestens seit der Jahrtausendwende wieder neu hinterfragt und diskutiert. Aktuell sind es vor allem die regionalen Modernen, die international in Forschungs- und Ausstellungsprojekten einer genaueren Betrachtung unterzogen werden. Das zeigt, dass die Auseinandersetzung mit der Moderne noch nicht ausgeschöpft ist, sich gerade über die Erforschung regionaler Modernen neue und erweiterte Sichtweisen erschließen – auch weil deutlich wird, dass es die geografisch wie chronologisch abgeschlossene Moderne nicht gibt.

V.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Franz Pegger, Dr.in Barbara Psenner und Dr. Bernhard Platzer. Foto: TLMF/Wolfgang Lackner

Vorstand einstimmig bestätigt

Der Vorstand des Vereins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum wurde von der Mitgliederversammlung des Vereins am 08.11.2018 einstimmig für eine weitere Funktionsperiode gewählt. Vorstandsvorsitzende, Dr.in Barbara Psenner, und die Vorstände Dr. Franz Pegger und Dr. Bernhard Platzer werden auch von 2019 bis 2022 die Agenden des Vereins in die Hand nehmen. Der Verein kann als 40% Gesellschafter der Tiroler Landesmuseen Betriebsgesellschaft wesentlich zu Entscheidungen für die Entwicklung der Museen beitragen. In Zeiten der Konsolidierung des Museums, des Wechsels der Geschäftsführung sowie im Hinblick auf die kommenden Jahre, in denen insbesondere das Ferdinandeum für das 200-Jahre-Jubiläum umgebaut und neu aufgestellt werden soll, ist Kontinuität im Vereinsvorstand wichtig. Eine vertrauensvolle und zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und mit der Geschäftsführung der Tiroler Landesmuseen, ist das erklärte Ziel.

Harald Pickert, Entwurf der Radierfolge „Pestbeulen Europas“. Privatbesitz

Jahresabschluss

Ferdinandeum,16. Dezember 2018

Nur für Mitglieder des Vereins: Als Dankeschön für Ihre Treue zum Verein luden wir zu einer kostenlose Führung durch die Ausstellungen „Zwischen Ideologie, Anpassung und Verfolgung. Kunst und Nationalsozialismus in Tirol“ und "Harald Pickert. Bilder aus dem KZ" ein.

TLM

Besuchen Sie die Tiroler Landesmuseen

 

www.tiroler-landesmuseen.at

Spenden 2018

Will der Steuerpflichtige die Spenden absetzen, so muss er seine Verpflichtung zur Bekanntgabe von Vor- und Nachnamen sowie Geburtsdatum bis spätestens 31.01.2019 erfüllen.

Ab 2017 müssen die Empfängerorganisationen Ihren Vornamen, Nachnamen, Ihr Geburtsdatum und den Betrag an das Finanzamt melden, wenn die Spende von der Steuer abgesetzt werden soll. Die Berücksichtigung im Steuerakt geschieht dafür automatisch. Wer nichts absetzen will, verzichtet einfach auf die Angaben. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Daten korrekt bekannt geben und insbesondere, dass die Schreibweise Ihres Namens mit jener im Meldezettel übereinstimmt.
Mitgliedsbeiträge von ordentlichen Mitgliedern sind nicht absetzbar.

Näheres

Ferdinandeumszeitschrift

kostenlos abzugeben

Die bis 2004 erschienene Zeitschrift bzw. Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum sind seit 2015 online einsehbar. Interessierte können Restbestände während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Di– Fr 10–17 Uhr) kostenlos beziehen.

Zum online-Katalog

musikmuseum 38

Junge Solisten am Podium

Neue Musik aus Nord- und Südtirol

Werke von Martin Patscheider, Michael F. P. Huber, Felix Resch und Martin Ohrwalder
Herausragende Tiroler Talente spielen Werke von Tiroler Komponisten. Diese CD dokumentiert die vorbildliche musikalische Nachwuchsarbeit des Tiroler Kammerorchesters InnStrumenti und seine intensiven Bemühungen um die heimische Komponistenszene. Die Einspielung zeugt so von der Vielfalt der heimischen Neue Musik-Szene.
Patrik Hofer (Trompete), Julian Gruber (Percussion), Luca Moranduzzo (Bassetthorn), Andreas Bergmeister (Zither), Gabriel Gritsch, Clemens Neu, Julian Ritsch, Markus Steixner (Trompete), Tiroler Kammerorchester InnStrumenti, Gerhard Sammer (Leitung)

Erhältlich im Museumsshop, im Fachhandel, auf amazon, jpc und im Vertrieb von note 1.

musikmuseum 37

Meine Tage sind wie Schatten

Alexander Utendal: Bußpsalmen und Magnificats

Alexander Utendal (ca. 1530–1581) war Sänger und Kapellmeister am Hof von Erzherzog Ferdinand II. von Österreich-Tirol. Seine geistlichen Werke erlangten aufgrund ihrer kompositorischen Meisterschaft bald den Status von „Exempla“, von musterhaften Kompositionen. Kein Geringerer als der „göttliche Orlando“ di Lasso in München pflegte mit seinem Innsbrucker Kollegen einen intensiven künstlerischen Austausch. Utendal genoss zu seiner Zeit als Komponist höchstes Ansehen und darf als eine der Zentralfiguren des florierenden Musiklebens am Tiroler Habsburgerhof Erzherzog Ferdinands II. gelten. Seine exquisiten vierstimmigen „Septem psalmi poenitentiales“ (Bußpsalmen) wurden 1570 gedruckt und waren dem Landesfürsten gewidmet. Sie sind in ihrer Kunstfertigkeit mit den Werken Lassos vergleichbar. Das Ensemble Profeti della Quinta unter Elam Rotem widmet sich mit Unterstützung eines Gambenensembles diesen Schlüsselwerken der Spätrenaissance.

Erhältlich im Museumsshop, im Fachhandel, auf amazon, jpc und im Vertrieb von note 1.

musikmuseum 36

Al capriccio

Die Barocksolisten München unter der Leitung der Traversflötistin Dorothea Seel sind Garanten für fulminante, mitreißende Interpretationen von Musik des 18. Jahrhunderts. In dieser Einspielung vertiefen sie sich in die überaus eigenwillige Klangwelt des Böhmen Johann Zach, der als Mainzer Hofkapellmeister wirkte und die letzten 17 Jahre seines Lebens ohne feste Anstellung durch Deutschland, Österreich und Italien reiste. Zu hören sind Flöten- und Cembalokonzerte, eine im Tiroler Kloster Stams überlieferte Sinfonia und prächtige Einleitungsmusiken.
Concerti und Sinfonien von Johann Zach (1713–1773)
Barocksolisten München, Dorothea Seel (Traversflöte und Leitung)

Erhältlich im Museumsshop, im Fachhandel, auf amazon, jpc und im Vertrieb von note 1.

musikmuseum 35

Psychogramme - Klaviermusik von Robert Schumann

Nach ihrer gefeierten Mendelssohn-Aufnahme widmet sich die international erfolgreiche, in Tirol lebende Pianistin Annette Seiler Klaviermusik von Robert Schumann. Auf dem außergewöhnlich gut erhaltenen, klangprächtigen Hammerflügel des bedeutenden Wiener Klavierbauers Conrad Graf aus dem Besitz des Tiroler Landesmuseums sind die Werke in einem Klanggewand zu erleben, das viele Facetten dieser Klassiker des Klavierrepertoires optimal zur Geltung bringt. Der Innsbrucker Flügel ist ein Schwesterinstrument jenes Klaviers, das Conrad Graf der Virtuosin Clara Wieck bei ihrem triumphalen Wien-Gastspiel 1838 schenkte – unmittelbar im Umfeld ihrer Verlobung mit Robert Schumann.
Davidsbündlertänze – Fantasiestücke op. 6 – Toccata
Annette Seiler (Fortepiano Conrad Graf, Wien um 1835)

Erhältlich im Museumsshop, im Fachhandel, auf amazon, jpc und im Vertrieb von note 1.

#myFERDINANDEUM

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Die BesucherInnen können mit der App die Schausammlung erkunden und selbst zu KuratorInnen werden. Man kann sich die App auf das eigene Tablet laden oder sie mit einem iPad, das man kostenlos an der Kassa erhält, nutzen. #myFERDINANDEUM stellt vertiefende Informationen zu Werken bereit. Durch 3D-Modelle können Exponate von Innen und Außen untersucht werden.

Wappenkartei gescannt

30.000 Einzelbelege

Im vergangenen Jahr konnte die Wappenkartei der Bibliothek mit knapp 30.000 Einzelbelegen gescannt werden. Aktuell wird an einer Präsentation innerhalb einer einfach nutzbaren Datenbank gearbeitet, um die Belege dann noch leichter als bisher Nutzern zur Verfügung stellen zu können.