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Glossar

 

Betriebsgesellschaft / Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H.

Ziel der 2007 gegründeten Landesmuseen-Betriebsgesellschaft war die Zusammenführung der Einrichtungen Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Zeughaus, Tiroler Volkskunstmuseum, Hofkirche, Tirol Panorama und Volksliedarchiv. Die Gesellschaft, deren Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Förderung der nachhaltigen Entwicklung von Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft, insbes. auch durch den Betrieb bestimmter kultureller Einrichtungen.

Diese Struktur ermöglicht eine effiziente Ressourcennutzung. Die Tiroler Landesmuseen definieren sich als Orte, an denen Kultur, Kunst und Forschung erlebt werden können. Ziel ist die Erforschung Tirols, seiner Natur, Geschichte, Kultur, Kunst, Wirtschaft und Technik sowie die Kenntnis von Land und Leuten. Sonderausstellungen sollen den Blick auf Tirol und über die Grenzen hinweg öffnen.

 

Eigentümer

Der Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum wurde 1823 gegründet und ist Eigentümer der sieben Sammlungen und des Gebäudes in der Museumsstraße. 

 

ferdinandea

2003 als Beilage der TT gegründet wird die ferdinandea ab 2007 als eigenständige Zeitschrift in einer Auflage von 7.000 Exemplaren publiziert. Sie ist die Zeitung des Vereins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Sie informiert die Vereinsmitglieder und Interessierte über Aktivitäten, Sammlungen, Ausstellungen, Konzerte und verschiedene Veranstaltungen in den Tiroler Landesmuseen. Sie erscheint viermal jährlich.

 

Ferdinandeum

Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum verfügt über sieben bedeutende Sammlungen in den Bereichen Literatur, Graphik, Geschichte, Kunstgeschichte, Musik, Naturwissenschaft und Archäologie. Es ist ein universell auf die Kulturgeschichte des Landes ausgerichtetes Museum mit europäischen Bezügen und dem Charakter eines Kunsthauses. Dem Verein gehören ca. 90 Prozent der Bestände, 10 Prozent gehören dem Land Tirol.

 

Gesellschafter

Die Betriebsgesellschaft hat zwei Gesellschafter: Das Land Tirol hält 60% der Anteile, der Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum hält 40% der Anteile. In wichtigen Fragen der Museumsentwicklung muss Einvernehmen der Gesellschafter hergestellt werden.

 

Häuser / Museen

Der Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. sind zugeordnet: Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, das Zeughaus, das Tiroler Volkskunstmuseum, die Hofkirche, das Tirol Panorama und das Volksliedarchiv. Seit 2017 wird auch das neueröffente Sammlungs- und Forschungszentrum in Hall dazugerechnet

 

Kultur, Kunst und Forschung / Kultur, Kunst und Wissenschaft

Das Ferdinandeum deckt ein breites Spektrum von Museumseinrichtungen und Museumsaktivitäten ab. Die Bibliothek, die Graphischen Sammlungen und die Moderne Galerie, die Historischen Sammlungen, die Kunstgeschichtlichen Sammlungen, die Musiksammlung, die Naturwissenschaftlichen Sammlungen sowie die Vor- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Sammlungen umfassen wertvollste Quellen und Studienobjekte. Als Oberbegriff für alle Einrichtungen wird im Leitbild von Kultur, Kunst und Forschung gesprochen.

 

Kultur- und gesellschaftspolitischer Diskurs

Kunst, Kultur und ihre Bezüge zur Gesellschaft leiteten schon die Gründer, die die Sammeltätigkeit in vier Sektionen einteilten: Kunst, Naturwissenschaft, Geschichte (samt industrieller Produktion) und Altertumskunde. Inzwischen sind weitere sehr bedeutende und international beachtete Sammlungen hinzugekommen.

 

Sammlungen

Die Sammlungen sind: Bibliothek, Graphische Sammlungen und Moderne Galerie, Historische Sammlungen, Kunstgeschichtliche Sammlungen, Musiksammlung, Naturwissenschaftliche Sammlungen und die Vor- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Sammlungen.

 

Tirol in historischer und zeitgenössischer Sicht (Tirol, Südtirol und Trentino)

Gerade die geographisch wie kulturell reichhaltige Entwicklung Tirols lässt eine Betrachtung aus verschiedensten Perspektiven zu. Die Beschreibung Tirol, Südtirol und Trentino ist insofern nur ein pragmatischer Hinweis auf die geographische Gliederung von Tirol und Ersatz für eine politisch-geographisch einheitliche Bezeichnung und schließt je nach Perspektive weitere geographische Verortungen ein.